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Wes Anderson

Wes Anderson 

(Artikel von M. T., 6C)

Einer der interessantesten Regisseure und seine Kreationen ganz genau betrachtet

Wes Anderson, geboren 1969 in Texas, ist Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor und seit 1994 in der Filmbranche tätig und hat seither 12 Filme produziert. Seine bekanntesten Filme sind Fantastic Mr. Fox

https://www.flickr.com/photos/7471916@N04/4515801873

und  Grand Budapest Hotel. Der neueste Film, bei dem Wes Anderson Regie führte, ist The French Dispatch, der im Herbst 2021 erschienen ist.

Ein weiterer fantastischer Film, der 2018 umworben wurde, war Isle of Dogs, indem es um einen Jungen geht, der versucht, seinen Hund wiederzufinden, nachdem er auf eine Insel (wie alle anderen Hunde auch) verbannt wurde. Dies passiert, da der Bürgermeister der Stadt bloß Katzen unter seiner Herrschaft gestattet. Besonders an diesem Film ist, dass einige Szenen nur auf Japanisch vertont sind und eine fiktive Nachrichtensprecherin nur bei manchen Konferenzen, die das Hunde-Debakel thematisieren, übersetzt. 

Im Rahmen der Oscarverleihung 2019 erhielt der Film eine Nominierung als Bester Animationsfilm. Ebenso erhieltAlexandre Desplat, der für die Filmmusik zuständig war, eine Nominierung. 

"The Grand Budapest Hotel" von theglobalpanorama ist lizenziert unter CC BY-SA 2.0

Durch collagenartige Szenen, in Stop-Motion animierte Figuren und einem mit Liebe zum Detail gestalteten Bühnenbild erzeugt der Film eine kuriose, etwas seltsame Atmosphäre. 

Anderson ist generell sehr bekannt für seine detailgetreuen, symmetrischen und ruhigen Szenen. Immer wieder stehen Charaktere mehr oder weniger belanglos in der Landschaft, nicht selten ist es auch, dass sich zwei Protagonisten in einem ruhigen Gespräch gegenüberstehen. Close-Up auf deren Profile, man spürt förmlich jedes Wort. 

Wes Anderson spielt mit Sprachen: Japanisch in Isle of Dogs, Französisch in The French Dispatch und gerne auch mit Farben. 

Von leuchtenden Szenen wechselt das Bild zu Schwarz-Weiß, dann wieder zu leuchtenden Farben. Die Symmetrie, die seinen Filmen eine unverkennbare Ästhetik verleihen, sieht man besonders gut in Grand Budapest Hotel. 

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